Gloria

(finis terrae)

Gloria Anzaldúa (1942–2004), laut Eigendefinition „Chicana, lesbische Feministin, Tejana-Patlache-Dichterin, Autorin und Kulturtheoretikerin,“ wurde als Tochter von FeldarbeiterInnen im Rio Grande-Tal in Südtexas geboren. Mit ihren Eltern und Geschwistern arbeitete Anzaldúa als Wanderarbeiterin in Arkansas. Als sie 14 Jahre alt war, starb ihr Vater, und sie musste zum Familieneinkommen beitragen und ihre gesamte Schul- und Collegezeit hindurch auf den Feldern der Familie arbeiten und trotzdem Zeit zum Lesen, Schreiben und Zeichnen finden. In ihrem Buch Borderlands/La Frontera: The New Mestiza schreibt sie: Ich werde meine Schlangenzunge finden – meine weibliche Stimme, meine sinnliche Stimme, meine Stimme einer Dichterin. Ich werde die Tradition des Schweigens überwinden.


Gloria Anzaldúa (1942–2004), a self-described “chicana dyke-feminist, tejana patlache poet, writer, and cultural theorist,” was born to field-worker parents in the South Texas Rio Grande valley. With her parents and siblings, Anzaldúa worked as a migrant worker in Arkansas. When she was 14, her father died and she had to contribute by working the family fields throughout high school and college, while also making time for her reading, writing, and drawing. In her book Borderlands/La Frontera: The New Mestiza she writes: I will have my serpent’s tongue - my woman’s voice, my sexual voice, my poet’s voice. I will overcome the tradition of silence.


Ines Doujak. Landschaftsmalerei

28.05.-03.10.21

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