Die Ausstellung I Wish We Had More Time des Institute of Queer Ecology untersucht Verlust in seinen vielschichtigen Dimensionen: ökologisch, gemeinschaftlich und persönlich. Ob artenübergreifende Symbiosen, die aus dem Gleichgewicht gebracht werden, oder die AIDS-Krise der 1980er-Jahre – es geht dabei auch um Kontinuität, die trotz Brüchen erkämpft und erhalten werden kann.
Im Rahmen der Ausstellung entsteht ein hybrides Format aus praktischem Workshop und moderiertem Gespräch. Beim gemeinsamen Umtopfen von Pflanzen sprechen wir darüber, wie sich queere Communitys im Wandel erleben: Welche Umbrüche prägen sie bis heute? Haben LGBTIQA+ Personen der unterschiedlichen Generationen ähnliche Bedürfnisse nach Zusammenhalt? Wie kann Solidarität neu gedacht und gelebt werden?
Workshopleitung: Marija Šabanović (Academy of Unlearning), Persson Perry Baumgartinger (TransComm. Büro für transformative Kommunikation)
Hinweise: Eingeladen sind schwul-lesbische, LGBTIQA+, TIN* und queere Personen aller Generationen.
Bitte einen kleinen Blumentopf mitbringen. Erde und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt.
Sprache: Deutsch
Anmeldung online (max. Teilnehmer*innenzahl 15–20)
Die Teilnahme ist kostenlos.
Treffpunkt: Projektraum Garage