Artemisa

(futura nostra iuncta est)

Artemisa ´Xakriabá´ Barbosa Ribeiro ist eine 19jährige Klimaaktivistin, die in São João das Missões im südöstlichen brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren wurde. Als Vertreterin der Global Alliance of Territorial Communities für indigene Gemeinschaften nahm Artemisa Xakriabá 2019 am allerersten Marsch indigener Frauen teil, bei dem zehntausende indigene Frauen in die Straßen der Hauptstadt Brasília strömten, um Präsident Bolsonaros „genozidäre“ Politik gegenüber der Explosion von Waldbränden im Amazonasgebiet anzuprangern. In ihrer Abschlussrede zum Klimastreik von New York 2019, bei der die Menge zwischen 60.000 und 250.000 Teilnehmenden geschätzt wird, sagte sie: Wir kämpfen um unser Leben … Wir sagen oft, die Natur sei unsere Mutter, weil sie uns Leben gibt und ernährt … Wir haben die Pflicht, sie zu verteidigen. An diesem Tag verließen Millionen von Menschen ihre Schulen und Arbeitsplätze, um am größten je organisierten weltweiten Streik gegen den Klimawandel teilzunehmen. Mit Protesten in 150 Ländern und Reden von JugendaktivistInnen wie Greta Thunberg und Xiuhtezcatl Martinez läutete dieser Tag eine Woche mit Veranstaltungen ein, deren einziges Ziel es war, die internationale Aufmerksamkeit auf die Umweltkrise zu lenken, die sich gerade vollzieht. Indigene Völker leben auf ungefähr 25% des Landes auf diesem Planeten, und ihre Territorien bieten 80% des diversen Spektrums des Tier- und Pflanzenlebens eine Heimstatt. 


Artemisa ´Xakriabá´ Barbosa Ribeiro is a 19-year-old climate activist born in São João das Missões in the southeastern Brazilian state of Minas Gerais. A representative of the Global Alliance of Territorial Communities for Indigenous communities, Artemisa Xakriabá took part in the first-ever march by Indigenous women, held in 2019, which saw tens of thousands of them take to the streets of the capital Brasília for days to denounce president Bolsonaro’s “genocidal” policies relating to the explosion of forest fires in the Amazon. In the closing speech in the 2019 New York climate strike, where crowds reached an estimated 60,000 to 250,000, she said, We are fighting for our lives. … We often say that nature is our mother, because she gives us life, she gives us food. ... We have a duty to defend her. On this day millions of people worldwide left their schools and workplaces to participate in the largest-ever global strike against climate change. With protests in 150 countries and talks by Greta Thunberg, and Xiuhtezcatl Martinez among other youth activists, the strike marked the beginning of a week-long series of events with the sole intention of bringing international attention to the environmental crisis happening right now. Indigenous peoples live on roughly 25% of the planet’s land, and their territories are home to 80% of the planet’s diverse array of plant and animal life. 


Ines Doujak. Landschaftsmalerei

28.05.-03.10.21

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