Audre

(tacentibus salus nulla)

Audre Lorde (1934–1992), ihrer Selbstdefinition nach „Schwarze, Lesbe, Feministin, Mutter, Dichterin, Kriegerin,” trug mit ihrer Lehre und ihrem Werk dauerhaft zur feministischen Theorie, kritischen Rassenstudien und Queer Theory bei. Ihre bedeutendsten Werke sind unter anderem The Black Unicorn (1978) und Zami: Eine Mythobiographie (1982). Ich schreibe für die Frauen, die nicht sprechen, diejenigen, die keine Stimme haben, weil sie so verängstigt wurden, weil wir lernen, Angst mehr zu respektieren als uns selbst. Wir haben gelernt, dass Schweigen uns retten wird, aber das wird es nicht, sagte Lorde einmal. Ihr gesamtes Werk basiert auf ihrer Theorie der Differenz, die wir heute mit „Intersektionalität” bezeichnen. Nicht unsere Unterschiede trennen uns. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede anzuerkennen, zu akzeptieren und zu feiern.


Audre Lorde (1934–1992) a self-described “black, lesbian, feminist, mother, poet, warrior," made lasting contributions to the fields of feminist theory, critical race studies and queer theory through her pedagogical work and writing. Among her most notable works are The Black Unicorn (1978), and Zami: A New Spelling of My Name (1982). I write for those women who do not speak, for those who do not have a voice because they were so terrified, because we are taught to respect fear more than ourselves. We’ve been taught that silence would save us, but it won’t, Lorde once said. All of her work was based on her theory of difference, which today we refer to as "intersectionality." It is not our differences that divide us. It is our inability to recognize, accept, and celebrate those differences.


Ines Doujak. Landschaftsmalerei

28.05.-03.10.21

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