KUNST HAUS WIEN
Museum Hundertwasser

Hundertwasser, Fotografie & Ökologie

Als das Grüne Museum fällt das KUNST HAUS WIEN durch seine innovative und künstlerische Gestaltung auf. Das von Friedensreich Hundertwasser gegründete Museum zeigt die weltweit größte permanente Sammlung seiner Werke. Nur wenige Gehminuten vom Hundertwasserhaus gelegen ist es täglich zugänglich. Den BesucherInnen eröffnet sich im Museum Hundertwasser das volle Spektrum seines Schaffens - von seiner Kunst über seine Architektur bis hin zu seinem ökologischen Engagement. Darüber hinaus präsentiert das KUNST HAUS WIEN wechselnde Ausstellungen zu Ökologie und zeitgenössischer Fotografie.


Museum Hundertwasser

Hundertwasser noch nie so nah

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Unebene Böden, bunte Oberflächen und grüne Baummieter - Das Museum Hundertwasser lässt BesucherInnen in die Welt des Ausnahmekünstlers Friedensreich Hundertwasser blicken und bietet ein einzigartiges Museumserlebnis. Auf zwei Ebenen vereinen die Ausstellungsräume die weltweit größte Hundertwassersammlung mit Schlüsselwerken seiner Malerei, Originalgraphiken, Tapisserien, angewandter Kunst wie Briefmarken und Fahnen, Architekturmodelle und Zeugnissen seines ökologischen Engagements. Seltene Fotodokumente und der Dokumentarfilm Regentag in der Ausstellung geben zudem einen umfassenden Eindruck vom Leben und Werk des Künstlers.


Fotoausstellungen

Fixpunkt für Fotografie

Ausstellungsansicht

Das KUNST HAUS WUEN wurde als Heimat für das Werk Hundertwassers errichtet und zugleich mit großen Räumlichkeiten für Wechselausstellungen ausgestattet. Das Museum bietet hier eine zentrale Plattform für die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografe und hat sich als einer der ersten Adressen in Wien für Fotografie etabliert. Renommierte internationale und nationale FotografInnen werden zwei Mal jährlich – im Frühling und Herbst - zu vielfältigen Themen wie Street Photography, Stillleben oder Ökologie ausgestellt und behandelt. Darunter befinden sich bekannte Persönlichkeiten, die Fotografiegeschichte geschrieben haben: Annie Leibovitz, Robert Mapplethorpe, Man Ray und Henri Cartier-Bresson. Die kürzlich gezeigten zeitgenössischen Positionen haben zahlreiche BesucherInnen staunen lassen: Martin Parr, Edward Burtynsky, Elina Brotherus und Alec Soth.

Susan Meiselas. Mediations

Die große US-amerikanische Fotografin Susan Meiselas dokumentiert seit rund 50 Jahren Menschen in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Im Zentrum ihrer Arbeit, die erstmals umfassend in Österreich gezeigt wird, stehen die sozialen und politischen Verwerfungen unserer Zeit, von Kriegen und humanitären Krisen über Revolutionen bis hin zu häuslicher Gewalt und Fragen ethnischer Identität. Für die Serie "Prince Street Girls" begleitete sie über 17 Jahre hinweg junge Mädchen in New York City – von deren Kindheit über die Pubertät bis ins Erwachsenenalter.

International bekannt wurde Susan Meiselas durch ihre Fotoreportagen über die Revolution in Nicaragua in den späten 1970er-Jahren. Meiselas verwendet Fotografie, Film, Video und Archivmaterial und reflektiert immer wieder den Status ihrer Bilder in Relation zu ihrem Entstehungs- und Verbreitungskontext.


Garagenausstellungen

Kunst & Ökologie

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Seit März 2015 bespielt das Museum zudem die KUNST HAUS WIEN Garage mit Ausstellungen von Projekten aus den Bereichen Kunst, Architektur und Design mit dem Fokus auf Ökologie, Nachhaltigkeit und Urbanität. Präsentationen wie zum Beispiel Climate Changes Everything (2015), Oliver Ressler. How to Occupy a Shipwreck (2018) oder RESANITA. Das Haus als Wirt (2018) treffen mit ihren Themen von höchster Aktualität wie Klimakrise, Ökonomie und Biodiversität genau den Puls der heutigen Zeit in den Diskussionen zum Pariser Abkommen und Fridays For Future. Ursprünglich wurde die Fläche als Garage des Möbelunternehmens Thonet und später des Casa Piccola von Friedensreich Hundertwasser genutzt. Der Eintritt in die Garage ist kostenlos.


Das Grüne Museum

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen

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Ausgehend von den zukunftsweisenden Ideen Friedensreich Hundertwassers zu Umwelt- und Gesellschaftspolitik schafft das KUNST HAUS WIEN einen einmaligen Ort, der Kunst und Ökologie verbindet. Das Museum präsentiert als erstes Grünes Museum KünstlerInnen, die sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel, Recycling, Urbanistik oder generationenübergreifender Verantwortung aus heutiger Sicht kritisch und visionär auseinandersetzen.

Ein Museum ist auch ein Werteproduzent, der als öffentliche Institution eine gesellschaftspolitische Haltung zu vermitteln hat. Aus diesem Grund legt das KUNST HAUS WIEN neben der inhaltlichen Ausrichtung ebenfalls im operativen Betrieb und im Arbeitsalltag auf ein nachhaltiges Handeln Wert. Im Jahr 2018 wurde das KUNST HAUS WIEN als erstes Museum mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Das Ausstellungshaus möchte damit impulsgebend für den ganzen Kulturbereich wirken.


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